03.09.2012 - Dereen Garden und viele Pfifferlinge

Das gute Wetter hat sich verabschiedet, aber zumindest regnete es noch nicht. So fuhren wir los mit Picknick-Utensilien. Ziel war die Beara Halbinsel auf der wir wohnten. Wir wollten eine Runde fahren, um einen Eindruck zu bekommen, und dann am Fuße einer Burgruine picknicken, wie es unser Reiseführer empfahl. Kaum losgefahren, entdeckten wir den Dereen Garden. Wir hielten und entschlossen uns spontan für einen Spaziergang. Das war eine Super-Idee, wie sich herausstellen sollte. Der Garten bietet eine Vielzahl exotischer und heimischer Pflanzen, ist sehr lauschig-verwunschen und wir waren ganz allein. Der Wald glich manchmal eher einem Urwald. Man sah überall, wie das irische, feuchte aber nie ganz kalte Wetter dem Pflanzenwuchs zuträglich ist. Wir sahen auch Seehunde, natürlich Seevögel aber auch recht zutrauliche Rotkehlchen, die ganz klar Interesse an unseren Keksen hatten. Das Eintrittsgeld (15 IEP pro Person!) haben wir locker wieder eingesammelt in Form von wunderbaren Pfifferlingen. Sämtliche Mützen und Kapuzen mussten als Pilzkörbe herhalten und Tobi rannte sogar einmal zwischendurch zum Auto, um diese zu entleeren und so wieder Platz für neue Pilze zu schaffen. Nach diesem wunderbaren Spaziergang fuhren wir weiter Richtung Dunbro Castle, aber nun find es an zu regnen. So macht Picknicken kein Spaß. Wir fuhren über den Healy Pass nach Hause zurück. Auf dem Pass tolle Szenerie trotz (oder wegen) niedrig hängender Wolken. Am Nachmittag gingen die Männer einkaufen und die Frauen putzten die Pilze. Abends dann Spaghetti mit Pfifferlingen genossen. Dazu gab es guten Wein, natürlich als Direktimport von zuhause. Abends das inzwischen obligatorische Torffeuer mit Whisky und Plaudern.
Dereen House im gleichnamigen Garten
Sylvia, Alexander, Andreas und Tobi (v.l.n.r.)
Heidrun (v.v.n.h.)
Seetangwälder bei Ebbe
Im Garten

Ein kleiner Teil der Pfifferlingsausbeute
Picknick
Neugierige Rotkehlchen

Weitere Gartenimpressionen

Moosüberwucherte Treppe im Garten
Tobi mit Andi und Alexander